Als Einleitung zu dieser Folge wollte ich mit dir teilen, wie ich in den letzten Monaten immer wieder mit der Frage gerungen habe, ob ich nur noch „Mehr Himmel“ weitermachen und meine anderen beiden Podcasts (dieser und dieser) pausieren soll.
An einem Tag war ich sicher, am nächsten Tag wieder das Gegenteil.
Ende März, als ich das Gleichnis vom Schatz im Acker gelesen habe, war ich überzeugt: Ich soll nur noch „Mehr Himmel“ machen. Heute, Ende August, hat sich die Antwort schon wieder oft geändert. Gott hat mir keine klare Entscheidung gegeben – außer dem Baby, das in mir wächst und im November geboren wird.
Vielleicht ist gerade dieses Hin und Her die eigentliche Lektion: Vertrauen lernen. Denn Glauben heißt, keine Gewissheit zu haben und trotzdem auf Gott zu setzen. Josef sagt in 1. Mose 50,20: „Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich im Sinn; Gott aber hatte es zum Guten gemeint …“
Und wenn ich das auf das Schatzgleichnis beziehe, sehe ich: Es geht nicht darum, einfach alles stehen und liegen zu lassen. Es geht darum, Gott zu vertrauen und sich von ihm führen zu lassen.
Was bist du bereit, für Gott zu geben? Ist dein Glaube nur ein Trost im Hintergrund? Oder ist er dir so wichtig, dass du bereit bist, dein Leben für Jesus zu verlieren – um es zu retten? (Lk 9,24; 17,33)
Das Gleichnis vom Schatz im Acker
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war und von einem Mann entdeckt wurde. Der Mann freute sich so sehr, dass er, nachdem er den Schatz wieder vergraben hatte, alles verkaufte, was er besaß, und dafür den Acker kaufte.
Mt 13,44 (NGÜ)
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein. Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Mt 13,44 (EÜ)
Kontext: Jesu Gleichnisse über das Himmelreich
Mt 13,1–53 enthält sieben Gleichnisse, in denen Jesus das „Himmelreich“ beschreibt.
Alltagsnahe Bilder:
- Acker
- Saat
- Unkraut
- Fischernetz
- Schatz
- Perle
- Sauerteig
Die Gleichnisrede zum Himmelreich gibt es nur im Matthäusevangelium.
Warum?
- Mt strukturiert sein Evangelium analog zu den fünf Büchern Mose: fünf große Reden Jesu, eine davon ist die Gleichnisrede.
- Mehr zu den Reden im Matthäusevangelium und dem, was Matthäus damit bezweckt, in einer separaten Folge.
Himmelreich
= Gottes Herrschaft
Kein Ort im Himmel, sondern die Realität, dass Gott regiert.
Unsichtbar, aber wirksam.
Thema der Gleichnisse:
- Wie wirkt Gott?
- Wie reagieren Menschen darauf?
- Was macht das Reich Gottes aus?
Auslegung des Gleichnisses vom Schatz im Acker
Himmelreich:
- Schatz
- vergraben
- in einem Acker
- wird zufällig (?) entdeckt
- wird wieder vergraben
- wird mit dem Acker zusammen gekauft
Mann:
- entdeckt den Schatz
- freute sich sehr
- vergräbt den Schatz wieder
- verkauft alles, was er besaß
- und kauft dafür den Acker
Was ist das Himmelreich?
βασιλεία τῶν οὐρανῶν
- βασιλεία (basileia): kingdom
- οὐρανός (ouranos): heaven
Himmelreich
Reich der Himmel
kingdom of heaven
Царство Небесное
Nur Matthäus verwendet „Himmelreich“ – aus Respekt vor dem Namen Gottes.
Im Judentum zur Zeit Jesu war es üblich, den Namen Gottes aus Ehrfurcht nicht direkt auszusprechen.
Statt „JHWH“ sagte man zum Beispiel:
- „der Name“ (ha-Schem)
- „der Heilige, gepriesen sei Er“
- oder einfach: „der Himmel“
„Himmel“ (ouranos) ist also eine ehrfürchtige Umschreibung für Gott selbst.
Wenn Matthäus „Himmelreich“ sagt, meint er:
- das Reich, das vom Himmel kommt
- also: das Reich, das Gott selbst wirkt
Lukas, Markus und Paulus sagen „Reich Gottes“.
= Reich Gottes
= Herrschaft Gottes
Kein Ort, sondern Herrschaft Gottes:
Leben unter Gottes Herrschaft, jetzt und in Ewigkeit, verbunden mit Jesus, getragen vom Heiligen Geist.
Das Himmelreich ist wie ein Schatz
Nicht buchstäblich ein Schatz, sondern wie ein Schatz:
- Es ist verborgen.
- Es ist kostbar, wertvoll – nicht etwas Beliebiges, sondern etwas, das man unbedingt haben möchte.
- Es wird unerwartet entdeckt.
- Es ist lebensverändernd: Wer es erkennt, ist bereit, alles dafür zu geben.
Das Himmelreich ist wie ein verborgener Schatz
Gottes Herrschaft ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, nicht sofort sichtbar oder offensichtlich.
- Sie ist real, aber nicht spektakulär oder laut.
- Man sieht sie nicht automatisch, sondern sie muss entdeckt, gesucht und erkannt werden.
- Man muss hinschauen, hinhören, sich bewegen.
Gottes Herrschaft ist oft unscheinbar:
Das Reich Gottes kommt nicht mit Macht und Pomp, sondern leise. Es zeigt sich in veränderten Herzen.
Beispiele:
- Jemand vergibt statt nachzutreten.
- Eine Mutter trägt ihre Familie durch mit Liebe statt mit Klagen.
- Ein Mensch lässt alte Bitterkeit los.
- Jemand singt im Gefängnis Lobpreis (Apg 16,25), nicht weil er muss, sondern weil er innerlich frei ist.
Wer nur auf äußere Erfolge oder religiöse Leistung schaut, wird es nicht erkennen.
Die Pharisäer fragten Jesus, wann das Reich Gottes komme.
Lk 17,20–21
Darauf antwortete Er:
„Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Anzeichen erkennen kann. Man wird auch nicht sagen können: ›Seht, hier ist es‹ oder: ›Es ist dort‹. Nein, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
Gottes Herrschaft ist nicht sichtbar wie ein Staat oder eine Institution. Sie widerspricht menschlichen Erwartungen.
Viele Juden zur Zeit Jesu erwarteten ein politisches Reich – mit Macht, Befreiung von Rom, nationaler Größe.
Doch Jesus kam arm, friedlich, dienend – und wurde von vielen nicht ernst genommen.
Auch heute erwarten viele von Gott klare Zeichen, Wunder, schnelle Lösungen.
Aber das Himmelreich zeigt sich in anderen Formen:
- Vergebung
- Wahrheit
- Demut
- Treue
Um die Herrschaft Gottes zu erkennen, muss man offen und bereit sein.
Ein Schatz wird nur gefunden, wenn jemand bereit ist, ihn zu sehen. Manche laufen achtlos daran vorbei.
Es lässt sich nur erkennen, wenn ich bereit bin, mein gewohntes Denken zu hinterfragen.
Das Reich Gottes widerspricht unseren menschlichen Maßstäben:
- Erfolg = sichtbar, messbar, beeindruckend
- Macht = Durchsetzungskraft
- Gerechtigkeit = jeder bekommt, was er verdient
Aber Gottes Reich stellt diese Maßstäbe auf den Kopf:
„Die Letzten werden die Ersten sein.“ (Mt 20,16)
„Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.“ (Mt 5,5)
„Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Lk 14,11)
Jesus sagt darum immer wieder:
„Wer Ohren hat, der höre.“ (Mt 13,9)
Die Herrschaft Gottes ist nicht sichtbar, aber wirkend.
Der Schatz liegt vergraben. Nur wer genau hinschaut, kann ihn finden.
Er entfaltet seine Wirkung nicht sichtbar an der Oberfläche, sondern im Moment der Entdeckung.
Das Reich Gottes ist da, aber nicht jeder nimmt es wahr.
Es ist wirksam, aber nicht aufdringlich.
Das Himmelreich ist ein in einem Acker vergrabener Schatz
1. Alltäglicher, unscheinbarer Ort
Ein Acker ist gewöhnlich.
Staubig, unauffällig, mühsam.
Kein Ort, an dem man einen Schatz erwarten würde.
= Gottes Reich liegt oft genau dort verborgen, wo niemand es vermutet, mitten im Alltag, in Mühe, in Dreck, in Arbeit.
| Menschliche Maßstäbe | Gottes Maßstäbe |
|---|---|
| Spektakulär | Still und verborgen |
| Erfolgreich | Treu und dienend |
| Außergewöhnlich | Alltäglich |
| Mächtig | Barmherzig |
| Abgehoben | Einfach, simpel |
2. Erinnerung an frühere Gleichnisse
Im selben Kapitel (Mt 13) vergleicht Jesus das Reich Gottes mehrfach mit einem Acker:
- Sämann (V.3–9): Das Wort Gottes fällt auf den Ackerboden
- Unkraut und Weizen (V.24–30): Die Welt ist wie ein Acker, auf dem Gutes und Böses wächst
→ Der Acker steht für die Welt, aber auch für das Herz des Menschen
= Das Reich Gottes liegt nicht in religiösen Sonderwelten, sondern mitten in dieser Welt UND in deinem Herzen
Das Himmelreich wird entdeckt
Was heißt „entdeckt“?
Nicht geplant, aber auch nicht zufällig.
Nicht geplant, aber vorbereitet:
- Der Mann im Gleichnis war nicht auf Schatzsuche, er stolpert über den Schatz, vielleicht beim Arbeiten
- Kein gezieltes Suchen, kein spirituelles Projekt
(Das ist übrigens etwas, das viele Menschen in ihren Glaubenszeugnissen berichten – dass sie mit etwas ganz anderem beschäftigt waren, als Gott sie zum Glauben geführt hat, obwohl es natürlich auch vorkommt, dass jemand aktiv nach Gott sucht, wie im Gleichnis von der Perle in Mt 13,45–46 – wie auch bei Paulus, er suchte nicht nach Jesus – er wurde auf dem Weg nach Damaskus „überrascht“, Apg 9.)
= unerwartete Begegnung mit etwas, das größer ist als er selbst
Der Schatz war nicht zufällig da: Gott hat ihn dorthin „gelegt“
→ Gottes Reich kommt nicht aus dem Nichts. Es ist schon da – aber es braucht das offene Herz, um es zu erkennen.
Nicht zufällig, sondern geführt:
Johannes 6,44:
„Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht.“
→ Was wie Zufall aussieht, ist oft göttlich geführt. Eine Begegnung, ein Bibelvers, ein Gespräch – und plötzlich „sieht“ jemand, was er vorher nicht gesehen hat.
Der Mann im Gleichnis entdeckt nicht nur, er versteht den Wert des Schatzes und handelt.
→ Entdecken heißt hier: sehen, was es ist – und bereit sein, alles dafür zu geben.
Entdecken = Erkennen + Reagieren
👉 Kurz gesagt: Das Reich Gottes kann zufällig entdeckt werden – aber wer es findet, muss sich entscheiden, ob er es wirklich will.
Wie reagiert der Mann, der den Schatz entdeckt?
- entdeckt den Schatz
- freute sich sehr
- vergräbt den Schatz wieder
- verkauft alles, was er besaß
- und kauft dafür den Acker
Warum vergräbt der Mann den Schatz wieder, anstatt ihn einfach mitzunehmen?
1. Besitzrecht in der damaligen Zeit
Nach jüdischem Recht gehörte ein Schatz auf einem Acker dem Besitzer des Ackers. Der Mann konnte ihn also nicht einfach nehmen, sondern musste rechtmäßig den Acker kaufen, um den Schatz zu besitzen.
2. Sicherheit und kluge Strategie
Indem er den Schatz wieder vergräbt, sichert er ihn, bis er alles verkauft hat, um das Land zu kaufen.
Wäre er mit dem Schatz davongelaufen, hätte der ursprüngliche Eigentümer ihn beanspruchen können.
3. Geistliche Bedeutung
Das zeigt uns:
- Das Reich Gottes ist etwas, das uns nicht automatisch gehört – es erfordert eine bewusste Entscheidung.
- Es kostet alles – der Mann verkauft alles, um es zu bekommen.
- Weise und überlegt – der Mann handelt nicht überstürzt, sondern strategisch und entschlossen.
👉 Kurz gesagt: Der Mann vergräbt den Schatz, weil er ihn sich auf legale und endgültige Weise sichern will – genau wie wir das Reich Gottes bewusst und mit ganzem Herzen ergreifen müssen.
Warum freut er sich so sehr über den Schatz?
Scheinbar triviale Frage, aber im Grunde genommen alles andere als trivial.
Er freut sich so sehr, weil er erkennt (mit dem Verstand UND mit dem Herzen):
Der Schatz ist nicht einfach nur ein schönes Plus oder Extra,
sondern er ist wertvoller als alles andere, was ich besitze.
- Das Himmelreich / Reich Gottes kann mir niemand mehr nehmen.
- Besitz ist unsicher, alles, was ich habe, kann verschwinden (materieller Besitz: Haus, Ernte, Tiere).
- Aber dieser Schatz ist sicher, dauerhaft, unvergleichlich – ewiges Leben in und bei Gott.
- Das ist etwas unvergleichlich Kostbares, mit materiellem Reichtum nicht aufzuwiegen.
- Das kennt keine menschlichen Maßstäbe.
- Da ist eine Kraft, die das ganze Leben neu ausrichtet.
= Das ist etwas, für das es sich lohnt, alles aufzugeben.
Warum verkauft der Mann alles?
Die Freude erklärt, warum der Mann alles verkauft, um den Schatz zu bekommen bzw. kaufen zu können.
Die wichtigere Frage ist:
Was verkauft der Mann, um den Acker kaufen zu können?
(im wörtlichen und im übertragenen Sinn)
Wörtlich:
„verkaufte alles, was er besaß“
= Er hat nicht nur Überflüssiges aussortiert, sondern seinen ganzen materiellen Besitz verkauft.
Übertragen:
Er stellt das Reich Gottes an die erste Stelle (das bedeutet das erste Gebot: Gott lieben und fürchten).
Und gibt auf:
- was er bisher für gegeben, gut und richtig gehalten hat
- seine Identität im alten Sinn: unabhängig, selbstbestimmt, kontrollierend
- seinen Willen als oberste Instanz, die bestimmt, wonach er strebt und was er tut
- weltliche Maßstäbe: Status, Sicherheit, Erfolg
- den Wunsch nach Selbstverwirklichung
- das Bedürfnis, sich selbst zu rechtfertigen
- das Recht auf Rache, Rechthaben oder Selbstschutz
- die Angst, zu kurz zu kommen oder abgelehnt zu werden
= Was der Mann tut, ist das, was wir als „Nachfolge Jesu“ bezeichnen:
Zu allen sagte Er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Lukas 9,23–25
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?
= Das tut der Mann nicht aus Zwang oder aus moralischer Pflicht.
Sondern der Verkauf ist die logische Folge aus dem Schatzfund:
Wer den Schatz hat, braucht das Alte nicht mehr.
Bei mir war das:
- Idee, mich selbst zu verwirklichen (rausfinden, was ich will und was mir gefällt, in Bezug auf Arbeit, Beziehungen, Wohnort …)
- weltliche „Freiheit“ und „Unabhängigkeit“ (mich nicht festlegen, morgen an einem neuen Ort sein können)
= Das habe ich losgelassen und Gott bestimmen lassen, wer ich bin.
Und – Überraschung – jemand komplett anderes:
häuslich, kümmernd, Heimat und Zuhause, feste Bindungen
Was hast du aufgegeben, als du dein Leben Jesus gegeben hast?
Welches Alte hast du nicht mehr gebraucht?
Zusammenfassung
Was sagt uns das Gleichnis über das Reich Gottes / das Himmelreich?
- Das Reich Gottes ist das Wertvollste, was ein Mensch finden kann – mehr wert als Besitz, Sicherheit oder Ansehen.
- Das Reich Gottes ist nicht sichtbar, aber wirkend
Schenkt ein neues Herz, macht Menschen neu, durchdringt das Leben. - Das Reich Gottes ist herausfordernd, fordert zum Handeln auf
Hast du den Schatz einmal gefunden, kannst du nicht neutral bleiben:
„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“
Lukas 11,23 (EÜ)
Er ruft dich dazu auf, das eigene Leben neu auszurichten und konkrete Entscheidungen zu treffen.
Das Reich Gottes ist die Summe aller Herzen, die sich im Stillen haben ändern lassen:
- Das Reich Gottes ist kein geografisches Gebiet und keine sichtbare Struktur.
- Es ist dort, wo Menschen sich Gott unterordnen, wo Seine Herrschaft angenommen wird.
- Und das geschieht fast immer im Verborgenen:
– im Gebet
– in innerer Umkehr
– im Loslassen von Stolz
– im Anfangen zu vergeben
Was sagt uns das Gleichnis über Gott?
Warum hat Gott Seine Herrschaft nicht sichtbarer, mächtiger (nach unseren Maßstäben) gemacht?
(Er ist allmächtig, Er könnte das tun.)
- Gott lädt ein, statt zu manipulieren.
- Sein Reich wächst von unten, nicht von oben.
- Stille Überzeugung statt äußere Überwältigung.
- Gott wirkt im Alltäglichen und Unscheinbaren.
(Der Schatz liegt nicht im Palast, sondern im Acker.)
= Gott begegnet uns nicht außerhalb des Lebens, sondern inmitten von Arbeit, Staub, Mühe. - Gott schenkt etwas von unermesslichem Wert:
etwas, das kein Mensch verdienen oder produzieren kann.
Ein Geschenk, nicht erreichbar durch Anstrengung, aber eines, das eine Entscheidung fordert.
Was bedeutet das für dich?
1. Erkennst du den Schatz?
Das Reich Gottes ist da, aber nicht jeder sieht seinen Wert.
Wer es erkennt, steht vor einer Entscheidung:
Ist es das Wertvollste für mich?
2. Bist du bereit, alles dafür zu geben?
Der Mann verkauft alles, um den Schatz zu bekommen – keine halben Sachen.
„Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“
Matthäus 16,25
Es geht nicht um ein Opfer, sondern um einen Tausch: das Vergängliche gegen das Ewige.
3. Freude statt Zwang
Der Mann verkauft alles voller Freude – kein Zwang, keine Traurigkeit.
Wer das Reich Gottes wirklich erkennt, gibt gerne alles auf,
weil er weiß: Es gibt nichts Besseres.
Das Gleichnis hat auch eine Antwort auf meinen vierten Glaubenszweifel: Habe ich mich da selbst reinmanipuliert / gebrainwasht?
- Echtes geistliches Leben entsteht nicht durch Manipulation.
- Wenn ich mich selbst hineingeredet hätte, wäre da früher oder später Druck, Angst oder Leere.
- Aber was passiert ist, war eine stille Bewegung:
hin zu Gott als Zentrum meines Lebens,
zu meinem wahren Ich, das so wird, wie der Herr es haben will.
Und:
Innerer Frieden und Freude
(solange ich in Jesus bleibe – manchmal entferne ich mich auch).
Du findest gut, was ich mache?

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