2 Gründe für Gott!

2 Gründe für Gott!

Willst du Menschen zu Gott bringen?

Wie kannst du mit ihnen sprechen, was kannst du ihnen sagen?

In dieser Folge teile ich zwei Gründe für Gott mit dir, die du vorbringen kannst, wenn du von Gott erzählst und mit anderen deinen Glauben teilen willst.

1. Du brauchst Gott, weil du schlecht „sündhaft“ bist

Viele Menschen denken, sie sind ganz gut, tun gute Dinge und sind besser als andere. Sie denken so, weil sie nicht stehlen, nicht morden und ihren Partner nicht betrügen, oder nur ganz selten.

Aber nach biblischem Verständnis ist niemand gut, also gerecht.

Paulus schreibt:

Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen;
es gibt keinen Verständigen, keinen, der Gott sucht.
Alle sind abtrünnig geworden, alle miteinander taugen nichts.
Es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen Einzigen.

Röm 3,10-12

Man kann sich noch so sehr anstrengen und Gutes tun. Durch „Werke“, also gute Taten, wird man nicht zu einem guten Menschen.

Ein häufiges Missverständnis über den christlichen Glauben ist, dass Menschen denken, man müsse Gutes tun und komme dann in den Himmel.

Es geht auch nicht nur darum, bestimmte schlechte Taten nicht zu tun, wie morden, stehlen oder betrügen. Die Sünde beginnt im Herzen, im Willen des Menschen.

Jesus sagt in der Bergpredigt:

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

Mt 5,21-22

Ihr wisst, dass es heißt: Du sollst nicht die Ehe brechen!
Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau mit begehrlichem Blick ansieht, hat damit in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Mt 5,27-28 NGÜ

Das kann man aus eigener Kraft nicht ändern.

Kannst du aufhören, wütend zu sein, wenn du dich ungerecht behandelt fühlst? Jesus sagt, innere Feindseligkeit ist Mord im Herzen.

Kannst du aufhören, haben zu wollen, was anderen gehört, seien es materielle Dinge wie Haus, Auto oder Boot oder immaterielle Dinge wie eine bestimmte Figur, schnell rennen zu können oder leicht Gespräche beginnen zu können?

Wie viele schlechte Gedanken denkst du am Tag?

Zehn schlechte Gedanken pro Tag.
Mal 365 Tage.
Mal 30 oder 40 Lebensjahre.

Wenn Gott gerecht ist, was passiert mit all dieser Schuld?

Du kannst nichts tun, um sie auszulöschen. Gott muss strafen, sonst wäre Er nicht gerecht. Die Strafe ist der Tod, dein Tod.

Aber weil Er dich liebt, sandte Er Seinen Sohn in die Welt, um für die Sünden aller Menschen am Kreuz zu sterben. Jesus ist am Kreuz gestorben, hat alle Sünden der Menschheit auf sich genommen und ist am dritten Tag von den Toten auferstanden.

Er hat den Tod besiegt. Er hat die Trennung, die Kluft zwischen dem heiligen Gott und sündhaften Menschen überwunden, sodass wir jetzt zu Ihm kommen können und sagen: „Abba, Vater!“

Jesus ist die einzige Rettung.

Wie Petrus vor dem Hohen Rat sagte:

Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Apg 4,12

Und Johannes:

Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Joh 13,16-17

Für diese Rettung musst du nichts tun, sondern nur glauben.

(W)enn du mit deinem Mund bekennst: Herr ist Jesus und in deinem Herzen glaubst: Gott hat Ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden.

Röm 10,9

2. Du brauchst Gott, weil du auf Ihn hin geschaffen bist

Menschen streben nach Glück, Erfüllung, Sinn und Frieden. Sie suchen ein inneres Gleichgewicht, ein Angekommensein, ein Gefühl von Zuhause.

Und sie versuchen, das auf viele unterschiedliche Weisen zu erreichen:

  • Reisen und Erlebnisse
  • Familie
  • Karriere, Geld und Macht
  • finanzielle Sicherheit
  • materieller Wohlstand
  • Sport und sportliche Erfolge
  • etc.

Aber es ist nie so, dass jemand ruhig und entspannt dasitzt mit seinen 100 Ländern, die er bereist hat, mit seinen drei Kindern, Hund und Mann mit gutem Job und Einfamilienhaus, mit seinen 10.000 im Monat, mit seinen 500.000 im ETF, mit seinem Haus für 1 Million in bester Lage mit Wald für die Kinder, oder mit seinem Marathon unter 4 Stunden, und nichts mehr möchte, nichts mehr anstrebt.

Es bleibt eine innere Leere.

Das liegt daran, dass wir auf Gott hin geschaffen sind, um mit Ihm in Beziehung zu sein.

„If I find in myself a desire which no experience in this world can satisfy, the most probable explanation is that I was made for another world.“

C. S. Lewis

„Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das durch keine Erfahrung dieser Welt gestillt werden kann, dann ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.“

Darüber habe ich eine Folge gemacht, die in allen drei Podcasts erschienen ist:
#16 Ich habe alles, aber ich bin nicht glücklich! Vielleicht liegt es gar nicht an dir?

Menschen tun alles Mögliche, um diese Leere zu füllen:

  • mehr arbeiten
  • mehr sparen
  • mehr Kinder, größeres Haus
  • mehr Erlebnisse
  • mehr Dinge, ständig etwas Neues kaufen

Oder sie betäuben sich durch Alkohol, Zigaretten, andere Rauschmittel, Sex und sexuelle Beziehungen, risikoreiches Verhalten oder übermäßiges Essen.

Das sind Symptome für eine gebrochene oder fehlende Beziehung zu Gott.

Niemand kann dieses innere Verlangen, diesen Hunger nach mehr und nach Sinn stillen, außer Gott.

Jesus sagt:

Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Joh 6,35

Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens.

Joh 6,47-48

Gott liebt dich und macht dich ganz.

Solange Menschen von diesem Brot und dem lebendigen Wasser nicht gekostet haben, irren sie weiter umher und suchen, finden aber nicht, was ihnen Ruhe und Frieden gibt.

Als Er die vielen Menschen sah, hatte Er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Mt 9,36

Versuche auch du, Mitleid mit den erschöpften und rastlos suchenden Menschen um dich herum zu haben. Teile das Evangelium mit ihnen.

Direkt nach diesem Wort steht:

Da sagte Er zu Seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für Seine Ernte auszusenden!

Mt 9,37-38

Gott hat jeden Menschen in Seinem Ebenbild geschaffen und will mit ihm in Beziehung sein. Behandle die Menschen um dich herum entsprechend. Liebe sie und habe Mitleid.

Wie es in dem Lied heißt: „break my heart for what breaks yours“, auf Deutsch: „Brich mein Herz über das, was dein Herz bricht“

Über welchen Grund soll ich sprechen?

Vielleicht fragst du dich, über welchen Grund du mit welchen Menschen sprechen sollst, wenn du ihnen von Jesus erzählst.

Ich würde sagen: Stress dich nicht. Du kannst aus eigener Kraft niemanden zum Glauben bringen. Das tut der Herr.

Deshalb bete um Führung, Einsicht, Weisheit und Klugheit, wenn du mit Menschen sprichst, und um die Leitung durch den Heiligen Geist.

Dann wirst du die richtigen Worte für die jeweilige Person finden, die ihr Herz berühren.

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